Über den Ort
Am Ufer des Laacher Sees – einem kreisrunden Vulkankratersee in der Eifel – liegt eine der eindrucksvollsten romanischen Klosteranlagen Deutschlands: die Benediktinerabtei Maria Laach. Seit über 900 Jahren beten und arbeiten hier Mönche. Die mächtige Abteikirche mit ihren sechs Türmen, der Paradies-Vorhalle und dem stillen Atrium gehört zu den bedeutendsten romanischen Bauwerken nördlich der Alpen. Wer das Klostergelände betritt, tritt in eine Atmosphäre ein, die zwischen Ewigkeit und Gegenwart zu schweben scheint.
Stilleangebote
- Stundengebet und Eucharistie: Das Chorgebet der Mönche – Vigil, Laudes, Konventsmesse, Vesper, Komplet – ist täglich öffentlich zugänglich. Besonders die Vesper zieht täglich Besucher an.
- Gästehaus Seeblick: Individuelle Auszeiten für Einzelgäste und Gruppen, im Rhythmus des Klosterlebens.
- Exerzitien: Geleitete Schweige-Exerzitien in benediktinischer Tradition.
- Kurse und Seminare: Vielfältiges Jahresprogramm zu Spiritualität, Bibel, Kunst und Lebensthemen.
- Gesprächsangebote: Gespräche mit den Patres auf Anfrage.
- Seeumrundung: Der Weg um den Laacher See (ca. 8 km) ist ein stilles, meditatives Naturerlebnis.
Übernachtungspreise
Im Gästehaus Seeblick bewegen sich die Preise für Übernachtung und Frühstück je nach Saison und Zimmerkategorie bei ca. 70–110 € pro Person und Nacht. Vollpension für Exerzitien-Gäste auf Anfrage. Je nach Saison und Zimmerkategorie variieren die Kosten leicht. Besondere Preiskategorien für Gruppen und längere Aufenthalte verfügbar.
Lage und Umgebung
Die Abtei liegt direkt am Ufer des Laacher Sees in der Vulkaneifel (Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz). Der See – ein erloschener Vulkankrater – ist von außergewöhnlicher Stille und Schönheit. Wanderwege, Seeufer und die vulkanische Landschaft der Eifel umgeben das Kloster. Koblenz liegt ca. 35 km östlich.
Anfahrt
Mit dem Auto über die A61 (Ausfahrt Mendig oder Kruft), dann ausgeschildert. Mit dem Bus von Andernach oder Mayen (Linie 312). Der See ist nicht mit dem Zug direkt erreichbar. Parken am Klosterparkplatz möglich. Anmeldung für Übernachtungen erforderlich.
Erfahre mehr über die Geschichte und Atmosphäre
Die Gründung der Abtei Maria Laach geht auf das Jahr 1093 zurück, als der Pfalzgraf Heinrich II. von Laach das Kloster stiftete. Der Name „Laach” leitet sich vom lateinischen lacus – See – ab: Das Kloster ist der See, und der See ist das Kloster. In über neun Jahrhunderten hat diese enge Verbindung zwischen Wasser, Vulkangestein, Wald und Gebet eine einzigartige Atmosphäre geschaffen, die Besucher immer wieder als „unvergleichlich” beschreiben. Die Abteikirche, erbaut im 12. Jahrhundert, ist ein Meisterwerk romanischer Architektur: Die sechs Türme, das dreischiffige Langhaus, die Krypta mit dem Grab des Stifters und die berühmte Paradies-Vorhalle – ein offener Vorhof, umgeben von Arkaden und einem alten Stein-Baldachin – bilden ein Ensemble, das seinesgleichen sucht. Die Mönche von Maria Laach gehören der Beuroner Kongregation an; ihre liturgische Tradition, reich an gregorianischem Choral und sorgfältiger Symbolsprache, macht jeden Gottesdienst zu einem ästhetischen wie spirituellen Erlebnis. Der Laacher See selbst ist geologisch aktiv: An bestimmten Stellen steigen noch heute Gasblasen aus dem Seeboden – ein stilles Zeichen, dass der Vulkan unter dem Wasser schläft. Diese Gleichzeitigkeit von uralter Gewalt und vollkommener Stille macht den Ort zu etwas Einmaligem.
- Individuelle Auszeit
- Kurse und Seminare
- Gebete und Andachten
- Exerzitienangebote
- Mehrtägige Retreats
- Katholisch
- Einzelgäste willkommen
- Gruppen willkommen
- Herberge für Pilger
- Verpflegung möglich
- Erreichbar mit ÖPNV
- Anmeldung erbeten
- WLAN
- Naturnahe Lage
- Blick auf Wasser
- Blick auf Wald
- Ruhige Umgebung







